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Apfelmark oder doch lieber Apfelmus?

Apfelmus bereichert unser Leben in Kombination mit Kartoffelpuffern, Milchreis, Joghurt oder einfach pur zum Löffeln.

 

Doch was ist der Unterschied zwischen Apfelmark und Apfelmus?

 

Apfelmark enthält keinen Zuckerzusatz, es enthält demnach nur den Fruchtzucker aus den verwendeten Äpfeln. Apfelmus hingegen wird nach den Leitsätzen für Obsterzeugnisse noch zusätzlich Zucker zugesetzt. Sowohl für Mus als auch für Mark dürfen nur reife und gesunde Äpfel verwendet werden, auch Lageräpfel.

 

Welche Parameter geben Rückschlüsse auf die Qualität?

 

Zur Bestimmung der Qualität des Produktes können der Ethanol- und Milchsäuregehalt herangezogen werden, denn ein hoher Gehalt weist darauf hin, dass vergorene Äpfel zur Herstellung verwendet wurden.

Ein weiterer unerwünschter Stoff in Apfelmus oder –mark ist Patulin. Patulin ist ein Mykotoxin, das besonders bei braunfaulen Äpfeln nachgewiesen wird und zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

Die sensorische Beurteilung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. So sollten die Produkte aromatisch und komplex riechen und schmecken, die Konsistenz sollte musig bis sämig sein und eine hellgelbe Farbe ist optimal.

In einem Test wurde festgestellt, dass auf den Etiketten häufig mit „glutenfrei“, „laktosefrei“ und „vegan“ geworben wird. Dies gilt jedoch immer für Apfelmus und –mark, sodass hier mit Selbstverständlichkeiten geworben wird, was nicht zulässig ist.

 

Wie können Sie Ihren Kunden sicheres und qualitativ hochwertiges Apfelmus und –mark anbieten?

 

Regelmäßige Laboranalytik trägt dazu bei Ihren Kunden ein langfristig sicheres Produkt anzubieten und die Qualität zu gewährleisten. Wenn ein Produkt die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet, kann dies zu teuren Produktrückrufen führen.

Die bilacon ist Ihr idealer Partner bei der Sicherstellung, dass keine gesetzlich geregelten Höchstgehalte für Patulin und Pflanzenschutzmittelrückständen überschritten werden und Ihre Produkte sicher auf den Markt und zu Ihren Kunden kommen. Außerdem unterstützt die bilacon Sie bei der mikrobiologischen Analyse und Kennzeichnungsprüfung.

Darüber hinaus führen wir sensorische Analysen von Lebensmitteln durch, um sicherzustellen, dass das Produkt für den Verbraucher auch sensorisch ansprechend ist. Dazu gehören Tests auf Geschmack, Textur, Geruch und Aussehen.

 

Möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren oder haben Sie weitere Fragen? Unsere Expertin hilft Ihnen gerne weiter.

Nicole Schröer
nicole.schroeer@tentamus.com
+49 30 206 038 133

 


Quelle: Stiftung Warentest

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