Member of Tentamus - Visit Tentamus.com

Tentamus Labore untersuchen Pyrrolizidinalkaloide in Lebensmitteln

Zur Abwehr von Fraßfeinden bilden Pflanzen wie beispielsweise das Gemeine Greiskraut, der Natterkopf oder das Jakobskreuzkraut sekundäre Inhaltsstoffe, u.a. Pyrrolizidinalkaloide – abgekürzt PA. Somit können PA auch in Lebensmitteln vorkommen. Hierbei sind insbesondere Tees (Kräuter, Rooibos, schwarzer und grüner Tee) aufzuführen, die während der Ernte mit mit Wildkräutern in Berührung kommen. Zudem werden Verunreinigungen bei Salaten mit Greis- und Kreuzkraut beobachtet. Auch bei Honig können PA nachgewiesen werden.

Es sind mehr als 660 Pyrrolizidinalkaloid-Strukturen erforscht, wobei Stoffe mit einer sogenannten 1,2-ungesättigten Struktur als gesundheitsschädlich eingestuft werden. Die Auswirkungen belaufen sich zumeist auf die Leber und Lunge und können außerdem krebserregend wirken. Das BfR wertet die längere Aufnahme dieser Stoffe bei sowohl Kindern, als auch Erwachsenen als gesundheitlich bedenklich. Ein akutes Risiko bestehe jedoch nicht.

Bisher bestehen gesetzlich keine Höchstmengen in Lebensmitteln. Daher gilt das sogenannte „ALARA-Prinzip“ der EU: Die Gehalte sollen so gering wie möglich gehalten werden. Dies beginnt bereits bei der Basis, beim Anbau und der Ernte der Pflanzen. Weiterhin sind bei der Verarbeitung hinreichende Kontrollen durchzuführen und bei hohen Gehalten die Ursachen zu ergründen.

Durch das Netzwerk der Tentamus Labore ist es möglich die Analytik von Pyrrolizidinalkaloiden durchzuführen. Kontaktieren Sie uns für eine Beratung am besten telefonisch unter +49 30 20 60 38 – 230 oder auch gern per E-Mail info@tentamus.com oder Fax (+49 30 20 60 38 – 190)


Quellen:
www.bav-institut.de
www.bfr.bund.de

Source: https://www.tentamus.de/tentamus-labore-untersuchen-pyrrolizidinalkaloide-in-lebensmitteln/

Tentamus Labor in Ihrer Nähe