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Pflanzenschutzmittel in Honig

Eine Untersuchung von ca. 200 Honigproben, stammend aus allen Erdteilen außer der Antarktis, hat ergeben, dass Bienen und somit auch Honig, Insektiziden aus der umstrittenen Klasse der Neonicotinoide ausgesetzt sind. Etwa die Hälfte der Proben wiesen Konzentrationen auf, die Studien zufolge Bienen schaden können. Die Werte lagen allerdings noch unter der, für den Menschen, unbedenklichen Grenze.

 

Lange Zeit galten Neonicotinoide als Allzweckwaffe beim Schutz von Pflanzen gegen Fressfeinde, da sie nützliche Insekten nicht töteten. Mit der Zeit entdeckten Forscher jedoch, dass diese Substanzen Auswirkungen auf Bienen und andere Pflanzenbestäuber haben: Fortpflanzungs- und Wachstumsprobleme, Störungen der Neven- und Gedächtnisfunktionen, Störungen der Atmund sowie ein geschwächtes Immunsystem.

Bei der Untersuchung wurden die Auswirkungen vom sogenannten Cocktaileffekt (mehrere giftige Stoffe) nicht berücksichtigt. Es lässt vermuten, dass die Folgen noch schwerwiegender sind. Einige Wirkstoffe sind bereits für das Beizen von Saatgut sowie als Spritzmittel bei blühenden Kulturen verboten worden.

Bienen sind nicht nur für die Sicherung der menschlichen Nahrungsversorgung von großer Bedeutung, sondern noch viel mehr für die Stabilität des Ökosystems.

Tentamus Labore testen Honig. Insbesondere das Labor QSI ist auf die Analytik von Honig spezialisiert und haben bereits ein neues System eingeführt. Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter https://www.tentamus.de/qsi-honigprofilierung/.

 


Quelle: www.n-tv.de

Source: https://www.tentamus.de/pflanzenschutzmittel-honig/

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