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Gemüsechips – wie gesund sind sie wirklich?

Aktuell stehen die modernen Gemüsechips in der Kritik. Sie werden auf der Basis von Roter Beete, Süßkartoffeln, Pastinaken oder Karotten hergestellt und versprechen eine gesündere Alternative zu Kartoffelchips, Salzstangen und Co. zu sein. Doch was steckt wirklich dahinter? Stiftung Warentest hat 15 verschiedene Gemüsechips sensorisch und auf ihre Inhaltsstoffe getestet.

Geschulte Tester untersuchten die Gemüsechips hinsicht­lich Geschmack, Geruch, Aussehen und Mund­gefühl. Nur wenige der Produkte – gerade einmal drei – können geschmacklich überzeugen und wurden mit der Note „Gut“ bewertet. Die teuerste Variante der Gemüsechips erhielt jedoch sogar eine „sehr gute“ Bewertung. Der Großteil der Produkte konnte allerdings nicht überzeugen, denn sie schmeckten und rochen fettig, teilweise sogar „brandig“ und „pappig“.

Hinzu kommt außerdem, dass die vermeindlich gesünderen und leichteren Gemüsechips sogar mehr Fett, Salz und Zucker enthalten, als die gängigen Kartoffelchips. Die Untersuchungen haben außerdem in drei Produkten bedenkliche Mengen des krebserregenden Stoffes Acrylamid aufgedeckt. Dieser entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel stark erhitzt werden. In einem weiteren Produkt konnte sogar eine erhöhte Menge von Nitrat nachgewiesen werden. Nitrat kann im Körper zu Nitrit und dann zu Nitrosaminen reagieren, die als krebserregend wirken.

Fazit: Die Gemüsechips stellen keine gesunde Alternative zu normalen Chips oder Knabberein dar, sondern sind oftmals sogar kalorienreicher und giftiger für den Körper. Gesünder ist es da Gemüse wie bspw. Karotten oder rote Beete pur zu essen.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://www.test.de/Test-Gemuesechips-5220648-0/

 

Source: https://www.tentamus.de/gemuesechips/

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