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Prüfung von Eiern

Eier gehören zu mikrobiologisch empfindlichen Produkten und müssen zum Schutz der Konsumenten regelmäßig geprüft werden.

In der Verordnung (EG) 589/2008 sind Fristen für das Sortieren, Kennzeichnen und Verpacken sowie Qualitätsmerkmale von Eiern festgelegt. Diese dienen zur Erhaltung der Qualität und schützen somit die Verbraucher.  Die Verordnung regelt dass diese Schritte innerhalb von 10 Tagen nach dem Legen in einer zulassungspflichtigen Packstelle abgeschlossen werden müssen. Für Eier der Klasse „Extra“ gilt dies innerhalb von vier Tagen.  Das Mindesthatbarkeitsdatum darf nicht länger als 28 Tage nach dem Legen gesetzt werden.

Eier können primär und sekundär mit Bakterien kontaminiert werden. Eine primäre Kontamination findet bereits vor der Eiablage, zum Beispiel durch mit Salmonellen infizierten Legehennen, statt. Eine sekundäre Kontamination findet nach der Eiablage statt, sodass beispielsweise Salmonellen durch Kot auf der Schale ins Eiinnere gelangen.

Um sicherzustellen, dass sich keine Bakterien in den Produkten befinden, werden in unseren Laboren mikrobiologische Untersuchungen von Eiern durchgeführt. Dazu gehören u.a. die Untersuchung auf Salmonellen, E.coli, Campylobacter und Verderbniserreger.

  • Frischegraduntersuchung (Bestimmung der Haugh-Einheiten)

Die Haugh-Einheit (HU) wird zur Bestimmung des Frischegrades von Eiern herangezogen. Anhand dieser Methode wird die Eiklarqualität bestimmt und beruht auf dem Zusammenhang zwischen Eigewicht und der Höhe des Eiweißes. Dazu wird das Ei gewogen, dann auf einer ebenen Glasplatte aufgeschlagen und die Eiklarhöhe mit Hilfe eines Höhenmessers im Abstand von ca. 1cm vom Dotterrand bestimmt. Die Haugh-Einheit kann aus der Eiklarhöhe und dem Gewicht berechnet werden.

 

  • Bestimmung der Dotterfarbe (roh und gekocht)

Anhand der Dotterfarbe können Aussagen über die Futtergabe oder evtl. den Gesundheitszustand der Legehennen getroffen werden. Die Dotterfarbe wird mit einem Dotterfarbenfächer bestimmt.

 

  • Bestimmung der Gewichtsklasse

Eier werden je nach Gewicht in die Gewichtsklassen S, M, L und XL eingeteilt. Dazu werden die Eier einzeln gewogen und das Gewicht muss einem der folgenden Gewichtsbereiche entsprechen:

XL: ≥ 73g

L: 63 bis < 73g

M: 53 bis < 63g

S: < 53g

 

  • Überprüfen auf Abrollspuren

Mittels UV-Licht wird geprüft, ob Abrollspuren auf der Schale der Eier erkennbar sind. So kann evtl. nachgewiesen werden, ob die Eier aus Käfighaltung stammen.

 

  • Luftkammerhöhe

Über die Luftkammerhöhe können Rückschlüsse über den Frischegrad der Eier  gezogen werden.

 

  • Messung der Eierschalenstärke und -dicke

Anhand dieser Messung können mögliche Schalenmängel aufgedeckt werden.

 

Gesamtes Leistungsspektrum für Eier

 

Die bilacon unterstützt Sie bei allen Analysen rund um Ihre Eier im Zuge von Eigenkontrollen oder behördlich angeordneten Überprüfungen. Dazu gehören:

Mikrobiologische Analysen

 

  • Bacillus cereus
  • Campylobacter (rohe Eier)
  • Coliforme Keime
  • E. coli
  • EHEC
  • Enterobakterien
  • Gesamtkeimzahl
  • Hefen und Schimmelpilze
  • Hygienekeime
  • Listerien
  • Koagulase positive Staphylokokken
  • Pathogene Keime und deren Toxine
  • Salmonellen in der Schale und im Eigelb (rohe und gekochte Eier)
  • Sporenbildner
  • Staphylokokken
  • Verderbniserreger

Rückstände und Kontaminanten

 

  • Dioxine und Furane
  • Mykotoxine
  • Nikotingehalt
  • PAKs
  • PCBs
  • Pestizide
  • Schwermetalle
  • Tierarzneimittel (Z.B. Chloramphenicol, Florfericol, Thiamphenicol, Sulfonamide, Tetracycline)
  • Trimethylamin

Chemisch-Physikalische Analytik

 

  • Farbstoffe bei gefärbten Eiern
  • Kennzeichnungsprüfung
  • Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Nährwertanalyse
  • Sensorik
  • Vitamine

Weitere Parameter

 

  • Dotterfarbe
  • Einzelgewicht
  • Fotodokumentation
  • Frischegrad
  • Haugh-Einheiten
  • Hemmstofftest
  • UV-Kontrolle

 

 

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne persönlich

 

Tobias Stapper
Leiter Mikrobiologie bilacon GmbH
tobias.stapper@tentamus.com
+49 30 206 038 370

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